Schule im Schloss Unterschüpf - ehemals Sprachheilschule Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum - Förderschwerpunkt Sprache
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Unterrichtspause? Keineswegs!

Unterrichtspause? Keineswegs!

Nach der sechsten Stunde ist Schluss? Dieses Vorurteil wurde Katharina während ihres Praktikums in der Sprachheilschule schnell genommen. Sie hat jetzt einen etwas anderen Blick auf Lehrer.

KATHARINA MERKERT | 12.04.2014

 

 

Erst Bammel, dann jede Menge Spaß: Zwei Wochen lang war Katharina Besucherin in der Sprachheilschule. Beim Praktikum wollte sie den Beruf des Lehrers näher kennenlernen - und erhielt ganz neue Eindrücke. Foto: Katharina Merkert

 

 

Was stelle ich nur mit meiner Zukunft an? Welcher Beruf passt zu mir und wie geht es nach dem Schulabschluss weiter? All diese Fragen muss sich ein Jugendlicher im Laufe seines Schullebens des Öfteren stellen. Um ihnen einen Schritt näher zu kommen, gibt es eine Möglichkeit, die dabei helfen soll - das Praktikum. Der Zielort meines Praktikums: die Sprachheilschule in Unterschüpf. Der Beruf: Sonderschullehrerin.

Zugegeben, mit Kindern kann ich eigentlich schon immer recht gut. Aufgewachsen mit kleinen Cousinen und Cousins lernt man schnell, was es heißt, durchgreifen zu müssen. Doch gleich vor einer ganzen Klasse stehen? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Fähigkeiten dafür ausreichen. Mit gemischten Gefühlen mache ich mich daher an meinem ersten Tag auf in die Sprachheilschule, wunderschön in einem alten Wasserschloss gelegen. Die seit 1979 bestehende Schule bietet durch sonderpädagogischen Unterricht sowie Sprachtherapien individuelle Förderung für Kinder mit Sprachentwicklungsproblemen. Zudem sollen Lernen und Freizeit miteinander verknüpft werden, getreu dem Motto "Lernen, Lachen, Leben". Ich bin gespannt, wie diese Verbindung im Alltag aussieht.

Der erste Tag, denke ich mir, wird sicher etwas komisch, versuche einfach das Beste herauszuholen. Mit dieser Einstellung begebe ich mich gespannt auf die Suche nach dem Lehrerzimmer - und habe Glück. Entspannte, freundliche Pädagogen warten auf mich, die bereit sind, mir in den nächsten Tagen einen Einblick in ihren Berufsalltag zu geben. Ich bin erleichtert.

Es ist mittlerweile 8.20 Uhr, Unterrichtsbeginn. Die Klasse 1a wartet schon auf Herrn Meisner, nichtsahnend, dass ich ihn heute unterstützen werde. . . oder es zumindest versuche. Zwar sind in den Klassen der individuellen Förderung wegen nur zehn bis zwölf Kinder, dennoch steigt die Aufregung.

Wie werden die Kinder auf mich reagieren? Ich betrete das Klassenzimmer und werde sogleich von einem Schwall an Fragen begrüßt: "Wer bist n du?" "Bist du eine neue Lehrerin?" "Woher kommst du?" Ich stelle mich den Fragen und bin froh als ich merke, dass auch die Kinder mich akzeptieren. Gleich in der ersten Pause schenkt mir ein Mädchen eine Schmetterling-Schokolade und ich lerne die einzelnen Kinder näher kennen. Doch nicht nur sie, auch der Lehrerberuf wird mir von Tag zu Tag vertrauter. Im Lehrerzimmer werden in den Pausen fleißig Blätter für die nächsten Stunden fotokopiert, es herrscht ein reger Austausch rund um die Schüler und die Planung des nächsten Schulfestes.

Von wegen, die meisten Ferien und jeden Tag um ein Uhr Feierabend. Der Arbeitstag ist auch dann noch nicht zu Ende, wenn das letzte Kind das Schulgebäude verlassen hat. Als Pädagoge muss man entspannt, fleißig und flexibel sein, soviel habe ich während meines zehntägigen Schnupperkurses erfahren. Denn wenn man mit Kindern arbeitet, ist jeder Tag, trotz aller Planung und Struktur, verschieden.

Ob ich mir meine Zukunft als Lehrerin vorstellen kann? Ich bin mir unsicher, habe aber zum Glück noch etwas Bedenkzeit. Nach meinem Praktikum ist dennoch klar: ich kann nicht nur einige selbstgemalte Kunstwerke, sondern auch eine Menge an Erfahrungen mitnehmen. Da ich das Sozialwissenschaftliche Gymnasium besuche, hatte ich die Möglichkeit, in Sachen Studium und Berufsfindungen einen Schritt weiter zu kommen und mein Hauptfach Pädagogik/Psychologie in der Praxis zu begreifen. Der Besuch in der Sprachheilschule war nicht etwa eine zweiwöchige Unterrichtspause, sondern ein wichtiger Beitrag, um herauszufinden, wohin ich im Leben gehen will.

http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/bad_mergentheim/jugendspezial./Unterrichtspause-Keineswegs;art5642,2552265 


Aktuelle Informationen und Links

Elternbrief Nr. 1 vom 22.09.2017 hier.

 

Den Ferienplan für das aktuelle Schuljahr 2017/2018 finden Sie hier.

 

Bei herrlichem Herbstwetter haben wir unsere diesjährige Kartoffelwanderung durchgeführt. Hier geht es zu den Fotos.

 

Die ersten Klassen haben im Rahmen des Apfelprojektes mit Herrn Weid-Schenk Apfelsaft gepresst.         Fotos hier im geschützten Elternbereich.

 

Fotos von der Einschulungsfeier am 14.9.2017 gibt es im passwortgeschützten Elternbereich.

 

Fotos von der Schulfreizeit 2017 finden sich hier im geschützten Elternbereich. Es war super in Strümpfelbrunn!

 

Am 30.6.2017 liefen unsere Schüler im Rahmen eines Spendenlaufes wieder Gelder für das Projekt "Dein Tag für Afrika" ein.

Einige Impressionen hier.

 

Hier können Sie sich die Ergebnisse zum Schwerpunkt "Leistungs erwartung, -feststellung und -kommunikation an unserer Schule" herunterladen

 

Unser Speiseplan ist nun mit der Allergen-Kennzeichnung versehen.

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